Dear Basti

Lieber Basti,


ich kann es immer noch nicht ganz fassen. Einige Zeit hatte es sich abgezeichnet. Spätestens Freitag wurde es dann konkret:
Du gehst.
Nach 17 Jahren beim FC Bayern München verlässt du diesen Verein und wechselst du Manchester United.

Ja, ich gönne es dir. Ich weiß, dass du schon immer in England spielen wolltest und auch, dass du mit Manchester United sympathisierst. Nach so vielen Jahren Vereinstreue wollen wir dich gehen lassen - wirklich ! - aber es fällt schwer.
Du bist doch unser Fußballgott.

Ich habe viele Snaps von weinenden Fans erhalten und ja, auch ich habe geweint. Ich bin kein besonders emotionaler Mensch, doch dein Weggang tut einfach weh. Es fühlt sich an als hätte man nicht nur dem Verein, sondern auch mir das Herz ausgerissen.
Mit dir geht ein Stück FC Bayern. Du bist eine Legende und für viele die Identifikationsfigur. Wir haben gemeinsam Hochs erlebt. Viele Meisterschaften und DFB-Pokalsiege gefeiert. Wir haben die Champions League gewonnen und mit ihr das historische Triple. Du bist mit dieser Nation Weltmeister geworden und das alles obwohl deine Karriere nicht nur durch gute Zeiten geprägt war.
Sollte ich jemals versuchen jemandem den Spieler Schweinsteiger zu erklären, bräuchte ich dafür nicht weit ausholen. Ein Blick aufs WM-Finale und ein Schnelldurchlauf vom Drama dahoam bis zum Sieg von Wembley würde genügen, um dich zu charakterisieren.
Du bist ein Kämpfer.
Trotz Verletzungen, trotz fieser Pressestimmen und Formtiefs, bist du immer wiedergekommen und hast am Ende alles gewonnen. Du warst immer einer von uns. Genau deshalb fällt es uns so schwer dich gehen zu lassen. Wir wollen es, wirklich, denn wir gönnen dir diesen letzten Karriereschritt. Aber wie sollen wir damit umgehen? Wir können uns an einen FC Bayern ohne Bastian Schweinsteiger gar nicht mehr erinnern. Wir haben dir stehts den Rücken gestärkt und nun scheinst du uns diesen zuzukehren. Aber das ist falsch!
Eigentlich läufst du rückwärts und lächelst uns dabei an. Eigentlich holst du nur Anlauf, um dann, in einigen Jahren, zurückzukehren.
Mit voller Wucht.
Wir warten auf dich.

#MiaSanMiaForever

Anneke ♥

Football Friday: Kurt Landauer - Geschichte und Fußball


Eigentlich ist die Geschichte von Kurt Landauer zu beeindruckend und wichtig, um vergessen zu werden. Im Normalfall würde kein Verein der Welt diese Geschichte verschwinden lassen, doch im und nach dem zweiten Weltkrieg war die Situation in Deutschland vieles, doch ganz bestimmt nicht normal.

Kurt Landauer war einst Präsident des FC Bayern Münchens. Bereits als sehr junger Mann erlangte er hohe Posten im Verein. Fußball, das war für Landauer mehr als ein Sport. In einer Zeit in der diese Sportart vieles, aber ganz bestimmt nicht populär war, hielt er sie für das tollste der Welt. Als Präsident setzte er sich für internationale Spiele und bezahlten Fußball ein. Er wollte mehr als nur den gängigen Amateurfußball, den es in Deutschland gab. Britische Internatsschüler in der Schweiz gaben ihm, während seiner Ausbildung dort, diesen Gedanken mit. Lange wirkte er erfolgreich im Verein. Unter ihm holte der heutige Rekordmeister seine erste Meisterschaft und machte erste Schritte zu Professionalität.

Nur ein Jahr nach dem ersten großen Titel, im März 1933, trat Kurt Landauer von seinem Amt als Präsident zurück. Lange hatte der Verein an ihm festgehalten und würde es auch noch eine Weile tun, doch es gab für den Juden Landauer keine Möglichkeit mehr in dieser Position zu agieren.
Im Rahmen des Reichsprogrom wurde er festgenommen und in das KZ Dachau deportiert. Nach 33 Tagen der Misshandlung durfte er das Lager mit einem Ausreisebefehl wieder verlassen. Es folgten 8 Jahre in der Schweiz.

Nach Kriegsende kehrte er nach München zurück. Geplant war eine Weiterreise in die USA, doch seine Liebe zum FC Bayern München machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Bereits Mitte 1947 war Kurt Landauer wieder Präsident "seines" Vereins und verschaffte diesem in dieser Funktion das noch heute genutzte Vereinsgelände an der Säbener Straße. Auch nach dem Bruch 1951 unterstütze er den Verein weiterhin.

 "Fußball ist ein Sport der verbindet"

Kurt Landauer ist ein Symbol für Vereinsliebe, doch besonders ein Zeichen dafür, was Diskriminierung anrichten kann. Fußball ist ein Sport der verbindet, das hat auch er früh bemerkt, deshalb sollten wir die Chance, die diese Art der Verbindung schafft, nutzen.

Dich interessiert das Leben und Wirken von Kurt Landauer? Vielleicht hast du ja Lust meine Facharbeit zu dem Thema zu lesen. Hier kannst du sie runterladen.


Frankfurt - Silberturm













Bereits vor meiner kleinen Blog-Pause war ich ein verlängertes Wochenende in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit meiner Schwester, meiner Mama und ihrem Freund habe ich die Stadt ein weiteres Mal besucht und wieder einige neue Eindrücke gewonnen. Am ersten Tag waren wir gemeinsam mit unserem Bekannten im Silberturm. So wird das Gebäude der Deutschen Bahn genannt. Es handelt sich dabei um ein wirklich imposantes Bürogebäude mit tollem Ausblick. Zuerst führte uns ein Mitarbeiter durch das Gebäude, dann übernahm unser Bekannte, der selbst dort arbeitet. Falls du mal in Frankfurt bist und einen tollen Ausblick willst, dann geh einfach mal rein in den Turm. Du solltest allerdings beachten, dass man die Schwingungen des Gebäudes sehr stark spürt, also nicht wundern.

"Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran, als eine Pause." - Jochen Mariss

Hey, hier bin ich mal wieder, wenn auch nur für eine kurze Zeit.
Du hast vielleicht schon bemerkt, dass es hier immer nur stückchenweise voran geht. Ich bin irgendwie unzufrieden mit dem was ich hier tue. Aktuell denke ich viel über den Blog nach und wie ich ihn verändern kann, damit er wieder ein wenig mehr zu mir passt. Ich habe unglaublich viele Ideen und bin momentan sehr inspiriert, habe aber keine Zeit, um das Ganze umzusetzen. Deshalb wird es eine etwas längere Pause auf meinem Blog geben. Vielleicht so ungefähr bis Juli. Ich halte euch natürlich über den blogeigenen Twitteraccount auf dem Laufenden.
Bis bald,
Anneke

10 Books - Lesemotivation

Wer mich ein bisschen besser kennt, der weiß wie Projekte-süchtig ich bin. Da ich dieses Jahr das 101 in 1001-Projekt abgebrochen habe, brauche ich dringend etwas Neues. Zudem habe ich mir vorgenommen endlich wieder ein wenig mehr zu lesen. Dann stieß ich bei Anne auf das Projekt "10 Books".
Die Regeln sind ganz einfach. Man sucht sich zu Beginn 10 Bücher aus, die gelesen werden sollen. Erst wenn diese Bücher gelesen sind, darf man sich ein Neues kaufen. Das wird natürlich schwierig, da ich gerne neue Bücher kaufe. Allerdings dauert es dann auch eine ganze Weile bis ich sie tatsächlich lese.
Und das sind sie, meine 10 Bücher.



  1. Liebesfluch
  2. Prinzentod
  3. Nachspielzeit
  4. Ich kämpfte für Arafat
  5. Sixteen Moons
  6. Tage wie diese
  7. Adios Nirvana
  8. Der Wächter der Insel
  9. Scherbenparadies
  10. Der Erdbeerpflücker/ Der Mädchenmaler


Festgelegt habe ich, dass ich mir einen Buchkauf erlauben werden. Das Finale der "Night School"-Reihe steht nämlich ganz oben auf der Liste. Also falls das Buch in dem Zeitraum rauskommt, werde ich es trotzdem kaufen.

Lovely Links - Eine Linksammlung

Eigentlich gibt es ja jeden Sonntag einen Wochenrückblick samt empfehlenswerter Links. In meiner kleinen Pause habe ich natürlich weiterhin fleißig hier mitgelesen und so hat sich der ein oder andere Link angesammelt, den ich gerne weitergeben würde.



Ich glaube wir kennen das alle. Manchmal scheint es, als würde einem alles über den Kopf wachsen. Man hat unglaublich viel für die Schule zu tun und dann kommt auch noch das Privatleben dazwischen und eigentlich könnte man ganz dringend mal wieder eine Pause gebrauchen. Wie ist der Stress unter Kontrolle zu bekommen? Vera gibt uns einige hilfreiche Tipps, die mit süßen Bildern untermalt sind.

Sabrina nimmt uns mit in die Welt der Konzeptentwicklung. Schaut euch gerne mal an wie sie das Konzept für ihre imaginäre Getränkemarke Black 7 entwickelt. Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie sich der Prozess entwickelt und welche Dinge einem geschulten Auge auffallen, die ich als Laie nicht merken würde. Hier seht ihr ihren Anfang und in der Zeit meiner Abwesenheit gab es schon Ergebnisse.

Masha Sedgwick dürfte jedem, der Modeblogs liest, zumindest ein Begriff sein. Ich darf, glaube ich, mit Fug und Recht behaupten das sie zur Elite der deutschen Fashionblogger gehört. Als ein Mitglied eben dieser Gruppe steigen die Ansprüche und die Marken werden immer exklusiver. In diesem Post gibt sie offen zu, dass sie eine "luxus-verwöhnte Göre" sei und erklärt ihr Verhältnis zu exklusiven Luxusmarken.

Wer mich kennt, der weiß das ich die Einstellung besitze, dass es immer besser geht. Häufig wird diese Aussage sehr negativ ausgelegt, gerade auch im Internet. Wirklich erfrischend ist es dann einen Artikel zu lesen, der mir da zustimmt. Mici erklärt nämlich, warum sie diese Einstellung gut findet.